Aktuelle Bilder der Restaurierung eines Jaguar MK2 Seite 1 2 3 4 5

Erst nach Abschluss aller Blecharbeiten an der Karosserie werden umfangreiche Verzinnungsarbeiten vorgenommen, um alle Übergänge und Spaltmaße sorgfältig anzupassen (linkes Bild). Auf den beiden folgenden Bildern ist eines der beiden desolaten Spats zu sehen. Da diese leider nur durch oft schlecht passende Reproteile zu ersetzen sind, werden sie bei diesem Fahrzeug aufwändig instand gesetzt, um ein Höchstmaß an Genauigkeit und Passform zu erreichen.
Da nicht alle Unebenheiten durch Verzinnungsarbeiten ausgeglichen werden können, muss an diesen Stellen ein hauchdünner Spachtelauftrag erfolgen. Zwischen diesen Spachtelbereichen sieht man das blanke Blech. Bei Fahrzeugen mit hohem Spachtelauftrag kann es später zu Rissbildungen unter der Lackoberfläche kommen. Dies gilt es zu verhindern.
Bei Spachtelarbeiten dieser Art muss der Lackierer besonderes Augenmerk auf die Symmetrie der rechten und linken Fahrzeughälfte legen, damit später nach der Lackierung ein identisches Spiegelbild der Fahrzeughälften besteht.
Nachdem die Karosserie und alle Anbauteile rostgrundiert sind, werden alle Bereiche an denen sich Bleche überlappen mit Karosseriedichtmasse abgefugt. Dies verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit und damit in der Folge Rost. Linkes Bild: Motorraum, mittl. Und rechtes Bild: Fahrzeuginnenraum.
Nachdem alle Karosserieteile gespachtelt, grundiert und abgefugt wurden, sind sie nun erneut geschliffen und anschließend gefüllert worden. Wiederum werden alle Teile naß geschliffen. Danch erfolgt die Endlackierung, wie auf dem rechten Bild zu sehen.
Damit der Oldtimer den berühmten Glanz der historischen Schleif-Polierlackierung erhält, werden alle lackierten Teile naß geschliffen und anschließend hochglanzpoliert. Nur so erhalten sie die typische "Spiegeloberfläche".
nächste Seite ...


 

zurück zur Homepage